Cornelia Türk gewinnt 77 Km Ultralauf in Köln

Arthur Ralenovsky gewinnt Schwebebahnlauf in Wuppertal
 

Die Langstreckenspezialistin der Rhein-Berg Runners, Cornelia Türk, nahm am vergangenen Wochenende, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, an einem Ultralauf mit einer Distanz von 77 km teil. Ihr bisher längster Laufwettbewerb war der der Ultra Marathon in Monschau mit einer Distanz von 56 Km. Die Laufveranstaltung „Kölsche Naachschicht“ ist einer von vier Wettbewerben, der auf dem 171 Km langen Wanderweg des „Köln Pfad“ ausgetragen wird. Die Laufstrecke des „Köln Pfad“ führt 171 Kilometer rund um Köln herum. Sie ist höchst abwechslungsreich, führt durch die Natur am Stadtrand von Köln, durch Parks, Wälder, Wiesen und Felder, den Grüngürtel, die Rheinauen im Norden und Süden, die Seenlandschaft im Kölner Norden, den Königsforst und die Wahner Heide, vorbei an Industrie, Logistikzentren, Autobahnen, Bahngleisen, man überquert den Niehler Hafen und zweimal den Rhein. Aber auch vorbei an historischen und kulturellen Denkmälern wie die römische Wasserleitung in Klettenberg, ehemalige Forts, bedeutenden Kirchen, den Schlössern in Bensberg und Wahn und dem Schlosspark in Stammheim.

Die Strecke so genießen wie ein gewöhnlicher Wanderer zur Tageszeit ist für die Laufteilnehmer eher nicht möglich. Denn eine zusätzliche Herausforderung ist neben der langen Laufstrecke die Veranstaltungszeit. Gestartet wird um 20 Uhr an der Uferpromenade in Köln Porz. Zielschluss ist 12 Stunden später um 8 Uhr morgens an der Bezirkssportanlage in Köln-Höhenhaus. Gemäß dem Veranstaltungstitel „Kölsche Naachschicht“ wird die Strecke in der Nacht gelaufen. Die Distanz der Laufstrecke beträgt offiziell 75 Km, durch Umleitungen in Bergisch Gladbach kamen diesmal jedoch 2 Km hinzu, so das 77 Km zu absolvieren waren.

Cornelia Türk startete also zusammen mit den anderen Teilnehmern in Porz am Abend und konnte noch knapp 2 Stunden das Laufen bei Tageslicht genießen, bevor der weitere Verlauf sie in die Dunkelheit führte. Insbesondere die Waldpassagen sind für die Orientierung eine große Herausforderung, da die kleinen Wegweiser des Wanderweges nur durch zusätzliche reflektierende Punkte ergänzt werden.
Türk konnte jedoch alle Herausforderungen hervorragend meistern und schaffte es auch wie geplant nur kurze Trinkpausen einzulegen und das Laufen nicht zu unterbrechen. So konnte sie überraschenderweise das Ziel in Höhenberg noch vor dem Sonnenaufgang erreichen.
Für die 77 Km benötigte sie 8 Stunden und 16 Minuten. Türk kam nicht nur als 1. Frau ins Ziel, sie kam sogar zeitgleich mit dem 1. männlichen Teilnehmer ins Ziel. Somit schloss sie den Ultra als echte Gesamtsiegerin ab.
(Foto Türk: Egbert Dohm)


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Sieg für Arthur Ralenovsky in Wuppertal
Mehr als 9.300 Läufer nahmen am 1. Juli am Schwebebahnlauf in Wuppertal über verschiedene Distanzen teil. Der Schwebebahnlauf wurde zum 6. Mal ausgetragen und wird auf einer 5 Km-Runde von der B7 aus startend gelaufen. Seinen beruflichen Standort in Wuppertal nutzte Arthur Ralenovsky zur Teilnahme und ging über die 10 Km-Distanz an den Start. Der Startschuss fiel um 10:45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und bei bereits heißen Temperaturen. Für Ralenovsky, der derzeit nicht sein Training wie gewohnt absolvieren kann, endete das Rennen dennoch mit einem souveränen Sieg. Nach 35:59 Minuten überquerte er die Ziellinie mit einem komfortablen Vorsprung von über 3 Minuten.

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Platz 2 für Lucas Hemkes in Aaachen
In Aachen startete Lucas Hemkes beim Nachtlauf und konnte dort mit der Zeit von 36:27 Minuten mit Platz 2 einen Podestplatz erreichen. Außerdem gewann Hemkes die Wertung der Hauptklasse. Nach seiner Teilnahme beim Stadionlauf in Köln Anfang Juni, konnte Hemkes seine 10 Km-Zeit weiter um über 1 Minute verbessern und befindet sich weiterhin auf dem Weg zu seinen gewohnten Ergebnisbereichen.

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Platz 2 für Oliver Bruns in Herbrechtingen
Oliver Bruns, den es beruflich in den Süden verschlagen hat, der aber weiterhin für die Rhein-Berg Runners an den Start geht, befindet sich derzeit in der Vorbereitung zur Teilnahme am einwöchigen Extremlauf „Trans-Alpine-Run“, bei dem er als 2er Team mit dem Vereinskollegen Alexander Hörniss im September an den Start geht. Nach einem 30 Km-Long Run nahm Bruns spontan am darauffolgenden Sonntag am „Eselsburger Lauf“ in Herbrechtingen (Baden Württemberg) über die Halbmarathon-Distanz teil um weitere Kilometer zu sammeln. Mit der Zeit von 1:21:30 Stunden und Gesamtplatz 2 sprang dabei sogar noch ein erfreuliches und erfolgreiches Ergebnis raus.

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Runners @ Run CGN
In Köln fand am vergangenen Sonntag der Stadtlauf statt, bei dem Christian Horstmann für die Rhein-Berg Runners an den Start ging. Auch Horstmanns befindet sich derzeit auf dem Weg zum alten Leistungsniveau mit einer Zeit unter 40 Minuten. In Köln konnte er mit der Zeit von 42:51 Minuten wieder ein Stück weit rankommen. Durchaus erfreulich war für Horstmanns auch die Platzierung mit Gesamtplatz Platz 20 und Platz 2 in seiner Altersklasse. Weiterhin war in Köln der Rhein-Berg Runner Norbert Schneider am Start, sowie Simon Dahl und Lisa Jaschke die ihr Training bei den Rhein-Berg Runners absolvieren und sich wieder ihrem alten Verein anschließen werden. Norbert Schneider lief mit 39:18 Minuten auf Gesamtplatz 6 und gewann seine Altersklasse. Podestplätze holten Simon Dahl und Lisa Jaschke mit Platz 2 (Dahl) und dem Sieg von Lisa Jaschke.

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Deutsche Seniorenmeisterschaften mit Stefani Richter
In Mönchengladbach nahm Stefani Richter an den Deutschen Senioren Einzelmeisterschaften teil und starte über 100 m und in ihrer Paradedisziplin 200 m. Im 100 m-Vorlauf belegte Richter mit 15.14 sec. Platz 11 und konnte sich leider nicht für das Finale qualifizieren. Das gelang ihr aber über 200 m und lief im Finale mit 31.42 sec auf Platz 12. In beiden Disziplinen lief Richter dieses Jahr bereits schnellere Zeiten, die sie aufgrund von Ischias-Beschwerden in Mönchengladbach leider nicht verbessern konnte. Trotzdem war Richter zufrieden und freute sich über die Teilnahme an einem tollen Event mit toller Stimmung.

 (Fotos Richter: Frank Gilbeau)

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